Kirchengeschichten: Kirchliche Imagepflege?

Einer meiner kirchlichen Lieblings-Blogger, Holger Pyka, hat auf Kirchengeschichten ein paar kluge Gedanken rund um „kirchliche Imagepflege“ formuliert. Was folgt ist eine Art Chronik kirchlicher Öffentlichkeitsarbeit(-sversuche):

Öffentlichkeitskampagnen von Kirche und Diakonie werden oft gescholten, und das nicht selten auch zu Recht. Meist wird eine Harm- und Zahnlosigkeit bemängelt, die mittlerweile schon fast zum Markenkern zu gehören scheint. Erklären lässt sich das, glaube ich, zum Teil mit den schon oben angedeuteten langwierigen Entscheidungs- und Redaktionsprozessen, die wenig Raum für Kreativität lassen und vor allem auf Erwartbarkeit und Planbarkeit setzen.

Ich hatte auf theologiestudierende.de neulich erst gemeckert über den Zustand vieler kirchlicher Medienprojekte. Mein Ärger rührt vermutlich auch daher, dass es mir in den Fingern juckt, selbst an solchen Projekten zu arbeiten.

Was Holger Pyka aber aufzeigt ist, dass es nicht nur um Talent, sondern erst einmal um eine theologische Ortsbestimmung geht. An wen soll sich kirchliche Öffentlichkeitsarbeit eigentlich richten und welche Mittel sind dafür angemessen/geeignet? An solchen Fragen sollten wir weiter arbeiten.